Resorptionsverstärker im Vergleich
Welche Substanzen verbessern die Aufnahme von g-Strophanthin – und welche blockieren sie?
Menthol
Pfefferminzöl
Fluidisiert Lipiddoppelschicht, hemmt P-gp-Efflux
Gingerol
Ingwerextrakt
Erhöht intestinale Permeabilität, beschleunigt Magenentleerung
Piperin
Schwarzer Pfeffer
Hemmt CYP3A4, UDP-Glucuronyltransferase und P-gp
D-Galaktose
Milchzucker-Derivat
Insulinunabhängige Energiequelle, fördert Herzstoffwechsel
DMSO
Dimethylsulfoxid (synthetisch)
Bipolarer Carrier, transportiert Wirkstoff direkt durch Membranen
Lithium Orotat
Mineral-Salz (Low-Dose)
Katalysiert Ouabain-Bindung an Na+/K+-ATPase, GSK-3β-Hemmung
Bioverfügbarkeit im Vergleich (Schätzwerte)
* Alle Werte sind Schätzwerte basierend auf pharmakokinetischen Studien zu Bioenhancern. Keine klinischen Studien mit Strophanthin.
❌ Resorptionshemmer – Diese Substanzen vermeiden!
Tannine (Schwarztee, Grüntee, Salbei)
Komplexbildung, Schleimhautversiegelung
Schleimstoffe (Leinsamen, Flohsamen, Eibisch)
Physikalische Barriere auf Schleimhaut
Antazida (Maaloxan, Rennie)
pH-Veränderung, Komplexbildung
Colestyramin
Bindet Glykoside im Darm
Johanniskraut
CYP3A4-Induktion, P-gp-Hochregulation
Rifampicin, Phenytoin, Barbiturate
Starke Enzyminduktion, beschleunigter Abbau
Bei Verwendung von starken Bioenhancern (insbesondere DMSO und Piperin) muss die Strophanthin-Dosis deutlich reduziert werden, da die Bioverfügbarkeit stark ansteigt und eine relative Überdosierung droht. Beginnen Sie mit 1/4 der üblichen Dosis und beobachten Sie die individuelle Reaktion.